Gemeinsam für mehr Respekt - Projekttage an der Wilhelm-Maier-Schule

Im Januar fanden an der Wilhelm-Maier-Schule Projekttage statt. Dabei drehte sich alles um das Thema Respekt. In Bezug auf das Leitmotiv "Höflichkeit und Respekt machen uns stark" arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 gemeinsam mit ihren Lehrern intensiv und vielseitig an diesem Thema, um den respektvollen Umgang miteinander noch weiter zu verbessern.
So beschäftigten sie sich in den ersten beiden Tagen mit den Themen verbale und körperliche Gewalt, Mobbing, Sachbeschädigung und Erpressung. Fragen wie "Was können wir an unserer Schule machen, damit es nicht zu Gewalttaten kommt?" oder "Wie kann man sich gegen verbale Angriffe wehren?" wurden dabei ausführlich diskutiert und beantwortet.
Im Vorfeld durften die Schülerinnen und Schüler zwischen 13 verschiedenen Workshops wählen, die sie an den beiden folgenden Tagen jahrgangsübergreifend besuchten. Dadurch wurde ein respektvoller Umgang zwischen den jüngeren und älteren Schülern geübt. Zur Auswahl standen zum Beispiel ein Respekt-Reporter-Team, das verschiedene Interviews zu diesem Thema durchführte, Respekt am Pferd, Dance together (in Kooperation mit der Tanzschule More Motion), Karate - respektvoller Umgang im Kampfsport (in Kooperation mit der Karateabteilung NSU), Rap for respect (mit dem Raper Peakant) oder vom Fussball zum Futsal.
Eine Fotografengruppe erstellte eine riesige Fotowand, an der von jedem Teilnehmer ein DIN-A4 großes Bild hängt. Damit wir das Ziel "Gemeinsam für mehr Respekt - ich stehe dazu" sichtbar. Ein Filmteam hielt die Workshops auf einer DVD fest, die jeder Schüler als Erinnerung zum Preis von 3 Euro kaufen kann. Der Erlös dieser Aktion geht an die Erdbebenopfer auf Haiti.
Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Projekttage äußerste zufrieden und vor allem das jahrgangsübergreifende Arbeiten bereitete allen große Freude.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Teilnehmer, besonders den Referenten und unsere Schulsozialarbeiterin Ulrike Schwellinger.